Parallel zur Akquise ist die Entwicklung der ersten Ausbaustufe des Synergiebeurteilungs-Tools (Quick-Check) vorangeschritten. Um das Praxiswissen von den Wirtschaftsförderern in einem stetigen Austausch in das Tool mit einfließen zu lassen, haben wir im November einen Praxisworkshop veranstaltet. Die Teilnehmer setzten sich aus den Wirtschaftsförderern der teilnehmenden Kommunen, Mitarbeitern des Projektträgers (PTJ) und weiteren im Laufe der Akquise-Phase angesprochenen Personen zusammen. In dem vier stündigen Workshop wurde kurz das Projekt, sowie der aktuelle Stand der Entwicklung des web-Tools vorgestellt. Hieran knüpfte dann eine 1,5 stündige Diskussionsphase in der die Teilnehmer ihre Wünsche an die Funktionalitäten des Tool äußerten, aber auch die Fragen der Projektgruppe nach Ihrem Wissen über die Daten der Unternehmen beantworteten. Gerade hier gibt es große Unterschiede im Wissen über die Unternehmen, aber genau das ist eine der wichtigsten Informationen, um das Tool so zu gestalten, dass „jeder“ es benutzen kann. Denn im ersten Schritt, dem Quick-Check, soll es dem Benutzer möglich sein, eine rechnergestützte Abschätzung der Synergien eines Gewerbegebietes vorzunehmen, ohne mit den zu beurteilenden Unternehmen Kontakt aufzunehmen.
Erst wenn es um konkretere Maßnahmen geht und der Detail-Check des web-Tools zum Einsatz kommt, werden weiterführende Energiedaten von den Unternehmen benötigt.
Die Veranstaltung kann als voller Erfolg gewertet werden, da die Arbeit des Projekt-Teams in die richtige Richtung weißt und es viele Anregungen für die weitere Entwicklung aus der Praxis kamen. So wurde der Wille zur weiteren Zusammenarbeit, der Projektteilnehmern von GET.Min und der nicht direkt an dem Projekt beteiligten Personen, geäußert.

GET.Min November 2013/Wuppertal

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